Die
Tradition

Die Entscheidung,
nach dem Studium in die vogtländische Heimat zurückzukehren,
war genauso wie die Berufswahl an sich, auch ein Stück
Verpflichtung. In nunmehr fünfter Generation und über
einhundertfünfzigjähriger Tradition legte schon
Ururgroßvater Wilhelm August Suhr in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts den Grundstein mit Gründung eines
Wasser- und Tiefbaugeschäfts in Reichenbach.

Sein Sohn Max Suhr trat in des Vaters Fußstapfen,
bis er sich um 1900 entschloß, in die deutsche Kolonie
Kamerun als Baumeister für verschiedene Abschnitte
der Mittelland-Eisenbahnlinie, zu gehen. |